Viele Gründe sprechen für ein Verbot von privatem Feuerwerk: Feinstaub, Lärm und Abfall belasten Menschen und Tiere. Das Umweltforum ruft dazu auf, die aktuellen Petitionen für ein bundesweites Böllerverbot an Silvester zu unterstützen.
Viele Haus- und Wildtiere werden durch das nächtliche Silvesterspektakel in Angst und Schrecken versetzt. Jedes Jahr werden Menschen durch Böller verletzt oder getötet, es gibt Brände und Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei. Und am Neujahrsmorgen liegen große Abfallmengen auf den Straßen, die auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt werden müssen.
In anderen europäischen Ländern wurde privates Feuerwerk deshalb bereits verboten oder eingeschränkt. So gilt beispielsweise in vielen Städten und Gemeinden in Frankreich, der Schweiz und Österreich ein Verbot für privates Feuerwerk. In den Niederlanden sind ab dem kommenden Silvester 2026/2027 private Feuerwerke aus Umwelt- und Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt.
Aktuell laufen mehrere Petitionen, um auch in Deutschland private Silvesterknallerei zu verbieten, beispielsweise von der Deutschen Umwelthilfe und der Gewerkschaft der Polizei. Das Umweltforum unterstützt die Forderung für ein bundesweites Verbot von privatem Feuerwerk und ruft dazu auf, die aktuellen Petitionen zu unterzeichnen.
Petition der Gewerkschaft der Polizei mit mittlerweile rund 3,3 Millionen Unterschriften:
https://innn.it/boellerverbot
Petition der Deutsche Umwelthilfe mit aktuell mehr als 1 Million Unterschriften:
https://www.duh.de/mitmachen/boellerfreies-silvester/
