Kriterien und Indikatoren für ein nachhaltiges Mannheim
Mit der Lokalen Agenda 21
wird das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung verfolgt.
Doch was bedeutet dies für Mannheim? Welche
Konsequenzen ergeben sich hieraus? An welchen
konkreten Zielen kann sich die Stadtentwicklung
orientieren? Die Erarbeitung von Kriterien und
Indikatoren ist ein Weg zur Konkretisierung des
abstrakten Grundsatzes der Nachhaltigkeit. Damit
kann die Debatte darüber, wie Mannheim gestaltet
werden soll, versachlicht werden. Zudem ermöglichen
Indikatoren eine nachvollziehbare Erfolgskontrolle
des Agendaprozesses. Wichtige Indikatoren und
Ziele sind z.B.
- Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen
um 35 % bis zum Jahre 2010 und
um 90 % bis zum Jahre 2050.
- Beendigung des Verbrauches von landschaftlichen
Freiflächen für Siedlungsfläche
ab dem Jahre 2010.
Im Januar 2001 führte
das Umweltforum mit Vertretern des Gemeinderates
und der Stadtverwaltung ein Fachgespräch.
Hierbei informierte Dr. Hans Diefenbacher von
der Forschungststätte der Evangelischen Studiengemeinschaft
(F.E.S.T.) über Möglichkeiten und Chancen
eines Indikatorenkonzeptes.
Eine bei der Stadt Mannheim
angesiedelte, fachübergreifende Arbeitsgruppe
entwickelte Kriterien und Indikatoren. Die Federführung
hatte der Fachbereich Baurecht und Umweltschutz.
An der Arbeitsgruppe wirkte das Umweltforum aktiv
mit. Der Stadtverwaltung liegt seit längerem
der Entwurf für ein kommunales Nachhaltigkeitskonzept
vor, das allerdings wieder in der Schublade verschwunden
ist. Zur Belebung und Versachlichung der Umweltdebatte
gibt das Umweltforum seit 2004 regelmäßig
eine "Mannheimer
Umweltbilanz" heraus.
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