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Nisthilfen für Wildbienen
Die Honigbiene kennen alle
- doch die 500 bei uns vorkommenden Wildbienenarten
sind weitgehend unbekannt. Sie sind für unsere
Lebensqualität immens wichtig, denn sie bestäuben
viele Pflanzen und sorgen für deren Befruchtung.
Vor einem Wildbienen-Stich braucht niemand Angst
zu haben. Im Unterschied zu den staatenbildenden
Bienen und Hummeln verteidigen die einzeln lebenden
Wildbienen ihre Nester nicht und sind harmlos.
Die Tiere können auch in unmittelbarer Nachbarschaft
zu Kindern geduldet werden.
Die Einsiedlerbienen legen ihre Eier in Hohlräume
und versorgen die Brut mit Blütennektar und
-staub. Das emsige Treiben der Tiere ist eine
lehrreiche Augenweide für Kinder und Erwachsene.
Gartenbesitzer können helfen, die geschützten
Wildbienen zu erhalten. Mit einfachen Nisthilfen
können deren Lebensbedingungen wirksam verbessert
werden. Gut geeignet sind die hohlen Zweige von
Holunder oder Forsythie, die in Herbst und Winter
nach dem Pflegeschnitt anfallen: Die Zweige auf
eine Länge von etwa 15 cm zurechtschneiden,
bündeln und zusammenbinden sowie an einem
trockenen Ort aufhängen. Alternativ kann
man auch Hartholz verwenden, in das etwa 10 cm
tiefe Löcher gebohrt werden.
Informationen über Wildbienen und den Bau
von Nisthilfen finden Sie hier:
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