Die Reißinsel ist
das älteste Naturschutzgebiet
in Mannheim. Hier gibt es noch eine naturnahe
Aue, wie sie früher am Rhein typisch war.
Bei Hochwasser wird die Aue überschwemmt.
So entsteht ein optimaler Lebensraum für
Schilf, Weiden, Eschen, Stieleichen und Pappeln.
Die urwüchsigen Weiden entlang des Rheins
halten mit ihren starken Wurzeln auch dem strömenden
Wasser stand. Die Auwälder sind selten geworden
und sehr wichtig für das Überleben vieler
bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Ein Teil der Reißinsel
ist „Bannwald“ und besonders geschützt.
Hier darf der Wald wachsen wie er will, der Mensch
greift nicht ein. Alte und abgestorbene Bäume
bieten Spechten und Fledermäusen ein willkommenes
Zuhause. Die Wiesen sind geprägt durch Obstbäume
und geben Vögeln, Käfern, Schmetterlingen
und vielen weiteren Tieren eine Heimat.
Bitte achten Sie bei Ihrem
Spaziergang durch das Naturschutzgebiet auf die
Regeln zum
Schutze der Natur.
Die Reißinsel ist jedes
Jahr vom 1.3. bis zum 30.6. für Besucher
gesperrt. In dieser Zeit brüten hier etwa
60 Vogelarten, von denen einige vom Aussterben
bedroht sind. Außerdem kann sich in der
Sperrzeit die Natur erholen.
Die Reißinsel ist zudem
auch ein so genanntes FFH-Gebiet.
Auf der Karte
(101 kB, "Bürgerstadtplan")
finden Sie die Wanderwege der Reißinsel.
Sie können bequem mit der Stadtbahn-Linie
7 (Endhaltestelle Rheingoldhalle) anreisen. Im
Sommer bringt Sie ein Bus von der Bahnhaltestelle
bis zum Strandbad. Von hier ist es nicht mehr
weit zum Eingang der Reißinsel. Interessant
ist auch die Anreise mit dem Fahrrad: Eine Übersichtskarte
mit dem Waldpark
finden Sie hier
(80 kB, "Bürgerstadtplan").
Der BUND und die Stadt Mannheim
bieten Exkursionen auf die Reißinsel an.
Hier
finden Sie den nächsten Termin.
Detaillierte Infos zu diesem
und anderen Naturschutzgebieten finden Sie hier
(PDF,
430 kB). |