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Gute Ernährung
" Fleisch ist ein Stück
Lebenskraft“, „Mit der Extraportion
Milch“ – diese und viele andere Werbesprüche
gaukeln uns eine gesunde Ernährung vor. Durch
das Überangebot an verschiedensten Nahrungsmitteln
und den starken Einfluss der Werbung wissen viele
Menschen in den industrialisierten Ländern
nicht mehr, was gesundes Essen ausmacht. Zusätzlich
sind sie verunsichert durch Lebensmittelskandale
wie BSE oder Antibiotika im Fleisch.
Früher kämpften
die Menschen mit Nahrungsknappheit und nahmen
deshalb zu wenig Eiweiß zu sich. Heute dagegen
essen wir eher zu viel Eiweiß, wie es reichlich
in Fleisch, Wurst und Käse enthalten ist.
Häufig beliebte Fertiggerichte sind stark
bearbeitet und enthalten kaum noch Vitamine oder
andere Vitalstoffe. Eine solch einseitige Ernährung,
zusammen mit zu wenig Bewegung, begünstigt
Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes
Typ II, Fettstoffwechselstörungen oder rheumatische
Erkrankungen.
Wie lässt sich hier
Abhilfe schaffen? Zumindest in einem Punkt sind
sich die meisten Ernährungsexperten einig:
Jeden Tag sollte man frisches Gemüse und
Obst essen, um sich ausreichend mit Vitaminen,
Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären
Pflanzenstoffen zu versorgen. Kein Vitaminpräparat
kann die Vielfalt und Ausgewogenheit an Vitalstoffen
eines natürlichen Lebensmittels ersetzen.
Weniger ist hier meist mehr: Lieber einen Apfel
als einen Müsli-Riegel verzehren.
Allerdings enthalten heutzutage
auch Gemüse und Obst weniger Vitalstoffe
als noch vor 20 Jahren. Hinzu kommt die gestiegene
Umweltbelastung, die sich auch in den angebauten
Lebensmitteln niederschlägt. Hier bietet
der ökologische Landbau eindeutige Vorteile.
Er arbeitet ohne chemische Pflanzenschutzmittel
und Mineraldünger. Diese Lebensmittel enthalten
weniger Schadstoffe und gleichzeitig mehr Vitalstoffe
– beides Faktoren, die der Gesundheit zugute
kommen. Nach ökologischen Richtlinien erzeugtes
Fleisch hat eine höhere Qualität und
schmeckt besser. Die Tiere, von denen es stammt,
werden bestmöglich und artgerecht gehalten
und ernährt.
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