Klimageraete
Ein Klimagerät kühlt
den Raum ähnlich wie ein Kühlschrank
und leitet die Wärme nach draußen.
Sinnvoll sind zweiteilige Geräte mit einem
separaten Wärmetauscher im Freien.
Die Energieeffizienzklasse,
die bei Kühlschränken und Waschmaschinen
schon vielen bekannt ist, gibt es auch bei den
Klimageräten. Diese gibt an, mit welchem
Wirkungsgrad das Klimagerät den Strom in
Kälte umwandelt. Unterschieden werden sie
in den Klassen von A bis G. Klasse A bedeutet,
dass das Gerät besonders energiesparend arbeitet.
In diesem Zusammenhang kann auch der COP- Wert
(Coiffizient of Performance) genannt werden. Dieser
ist mit dem COP Wert einer Wärmepumpe zu
vergleichen. Geräte mit der Energieeffizienzklasse
A haben einen COP von mindestens 3,2. d.h. das
bei 1 kW zugeführter elektrischer Leistung
mindestens 3,2 kW Kälteleistung herauskommen.
Sparsame Spitzengeräte erreichen auch noch
Werte bis 4,3.
Auch wenn die heutigen Klimageräte
schon sehr energiesparend arbeiten, sind es immer
noch große „Stromfresser“. Ein
Rechenbeispiel: Ein kleineres Klimagerät
mit der Leistungsaufnahme von 1000 Watt bei einer
Kühlleistung von 2400 Watt verbraucht bei
einer Täglichen Laufzeit von 10 Stunden an
25 Sommertagen 250 kWh. Bei einem Strompreis von
20 Cent pro kWh werden daraus 50 Euro nur zur
Kühlung eines Zimmers.
Ein anderer Nachteil ist
der hohe Wartungsaufwand, der leider nicht immer
verantwortungsvoll durchgeführt wird. Hierbei
entstehen zum Teil Gesundheitsrisiken. Das entstehende
Kondensat, das sich in den Wärmtauschern
sammelt, ist ein idealer Nährboden für
Bakterien und Schimmelpilze. Die Sporen können
dann durch den Luftstrom in den Raum und somit
in die Atemwege gelangen. Folgen können dann
unter anderem Reizungen der Atemwege und der Schleimhäute
sowie ständige Kopfschmerzen sein. Chronische
gesundheitliche Schäden können nicht
ausgeschlossen werden.
Tipp: Im „Testheft“
vom Juni 2008 wurden Klimageräte eingehende
geprüft:
Hier geht es zu Tipps für
die passive
Kühlung..
Sascha Haska/Oliver Decken
August 2008
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