Heizungs-Pumpen
Ältere Heizungspumpen
sind oftmals hoffnungslos überdimensioniert.
Die Umwälzpumpe sorgt
dafür, dass das im Heizkessel erzeugte warme
Wasser auch in die Heizkörper gelangt. Die
Pumpe ist bis zu 6.000 Stunden im Jahr in Betrieb.
Bei einem Verbrauch von 60 bis 100 Watt (steht
auf dem Typenschild am Pumpenmantel) verbrauchen
alte Pumpen sehr viel Strom. So verbraucht z.B.
eine auf 100 Watt eingestellte Pumpe im Jahr 600
kWh Strom oder 130 Euro. Davon kann eine sog.
"Hocheffizienzpumpe" der Energieklasse
"A" bis zu 90 % einsparen. Daher sollten
Sie bei einem Pumpenaustausch und bei der Heizungssanierung
darauf achten, eine "A"-Pumpe einzubauen.
Die Optimierung der Wärmeverteilung der Heizung
wird von der KfW seit April 2009 mit einem Zuschuss
in Höhe von 25 % der Kosten gefördert
(KfW
Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung).
Steht aktuell noch kein Pumpenaustausch
an, dann testen Sie, ob bei der Drehzahl- oder
Stufenregelung der Pumpe die kleinste Stufe ausreicht,
um Ihre Heizkörper auf die gewünschte
Temperatur zu bringen.
Eine Übersicht sparsamer
Pumpen hat Stiftung Warentest im September 2007
herausgegeben.
Wenn Sie es genau wissen wollen,
ob sich der Austausch der Heizungspumpe in Ihrem
Fall lohnt bzw. ob dies möglich ist, besuchen
sie das Rechenprogramm
der Initiative "Klima sucht Schutz".
Hier finden Sie eine Übersicht
von regionalen Fachbetrieben, die sich für
die Heizungsoptimierung qualifiziert haben.
Weitere Tipps gibt die "Mannheimer
ÖkoBaufibel".
Dipl. Ing. Oliver Decken,
15.6.2009
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