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Dämmung geneigter Dächer

Wer ist am ehesten vertrauenswürdig?

Wenn sich Dachwohnungen im Sommer überhitzen und im Winter unbehaglich kalt werden, sind das nur die extremen Auswirkungen einer unzureichenden Wärmedämmung im Dach. Diese macht sich insbesondere bei kleineren Gebäuden schnell bemerkbar, den bei ihnen macht die Dachfläche einen relativ hohen Anteil der direkt an die Außenluft grenzenden, wärmetauschenden Hülle aus.

Im Winter lassen sich die hohen Wärmeverluste von ausgebauten Dachgeschossen mit schlechter Wärmedämmung gut beobachten. Hier schmilzt der Schnee schnell ab, während sich die weiße Pracht auf anderen gut gedämmten Dächern wesentlich länger hält.

Wirkliche Wohnqualität im Dachgeschoss erfordert eine sehr gute Wärmedämmung. Das lässt sich zum einen durch einen unbelüfteten Aufbau (Warmdach) erreichen. Gegenüber dem belüfteten Aufbau (Kaltdach) bietet dies einige Vorteile wie zum Beispiel eine bessere Wärmedämmung bei gleicher Sparrenhöhe. Zudem lässt es sich handwerklich vereinfacht ausführen und benötigt keinen chemischen Holzschutz. Zum anderen spielt die Plazierung der Dämmung eine große Rolle für ihre Wirksamkeit.

Nicht ausgebaute Dachräume sollten am besten auf der Bodenfläche gedämmt werden. Sie können sich dann überhitzen oder abkühlen, ohne das die darunterliegenden bewohnten Stockwerke von diesen Temperaturveränderungen betroffen sind.

Für die Dämmung ausgebauter Dachräume wird bei nachträglichem Dachausbau oft die Methode der Zwischensparrendämmung (Kaltdach) gewählt. Diese ist zwar kostengünstig aber von ihrer Dämmstärke oft unzureichend. Besser ist hier die Kombination mit einer Untersparrendämmung, die zusätzlich von innen angebracht wird, wobei der Raumverlust berücksichtigt werden muss.

Bei bereits ausgebauten Dachgeschossen hat die Aufsparrendämmung den Vorteil, dass sie ohne Arbeiten von innen möglich ist.

Allgemein sollten keine faulen Kompromisse eingegangen werden und die Dächer mit einer Dämmstärke von mindestens 20 cm versehen werden. Das bringt gegenüber den heute üblichen Dämmstärken lediglich Mehrkosten in Höhe von 17 bis 25 Prozent der Dachneueindeckung. Und diese Mehrkosten rentieren sich auf Dauer gesehen auch in wirtschaftlicher Hinsicht angesichts der steigenden Energiekosten. Da Dächer ein sehr lange Lebensdauer aufweisen, lohnt es sich also, sein neues Gebäude energetisch sinnvoll zu bauen oder das alte dementsprechend zu renovieren. Beachten Sie auch die Nachrüstpflicht bei der Dämmung nicht begehbarer oberster Geschossdecken in vermieteten Gebäuden bis Ende 2006. Diese wurden in der seit Februar 2002 gültigen Energieeinsparverordnung verbindlich festgelegt.

Weitere Tipps gibt die "Mannheimer ÖkoBaufibel".

Wir danken der regionalen Klimaschutzagentur KLIBA für die freundliche Überlassung dieses Energiespartipps (Link: www.kliba-heidelberg.de)

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Mannheimer Ökobaufibel

Die Broschüre mit praktischen Tipps und Förderhinweisen gibt es kostenlos im Umweltzentrum. Gegen Voreinsendung eines mit 1,44 EUR frankierten DIN A4-Briefumschlages wird sie auch zugeschickt.

Umweltzentrum
Käfertalerstraße 162
68167 Mannheim

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Mannheimer Wärmepass

Zugeschnitten auf Ihr Wohnhaus können Sie sich kostenfrei einen Wärmepass ausstellen lassen. Dies ist ein Service der Stadt Mannheim im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes. Füllen Sie den Fragebogen aus und mailen Sie ihn ans Umweltforum.

Fragebogen (Download 121 KB)

 

Umweltforum Mannheim • Käfertaler Str. 162 • 68167 Mannheim • Telefon: 0621/331774 • Telefax: 0621/36752 • E-Mail: info@umweltforum-mannheim.de