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Behaglich Wohnen durch Wärmeschutz

Behaglichkeit im Raum empfindet, wer weder friert noch schwitzt. Für die Behaglichkeit in Innenräumen sind aber darüber hinaus noch andere Parameter von Bedeutung, wie z.B. die Luftgeschwindigkeit, die relative Luftfeuchtigkeit, der Staubgehalt, Kohlendioxidkonzentration, die Aktivität und die Bekleidung des Menschen. Innerhalb eines bestimmten Rahmens können unterschiedliche Parameter ausgeglichen werden. So kann etwa eine zu niedrige Oberflächentemperatur durch eine höhere Lufttemperatur kompensiert werden.

Behaglichkeit = Energie sparen

Untersuchungen bei einer Vielzahl von Personen haben gezeigt, dass ein Raum dann als behaglich empfunden wird, wenn die mittlere Temperatur der Raumumschließungsflächen nicht mehr als 3 Grad unter der Raumlufttemperatur liegt. Dies ist bei den meisten nicht oder schlecht gedämmten Altbauten nicht der Fall. Dort muss die Behaglichkeit teuer erkauft werden. Meist muss die Luft über die Heizkörper auf 22°C oder mehr aufgeheizt werden. Jedoch wird sich in der Nähe der Außenwände und -fenster sowie auf dem nicht gedämmten Fußboden zum Erdreich oder Keller eine „totale“ Behaglichkeit auf Grund des Wärmeentzugs des Körpers nicht einstellen.

Behaglichkeit = Geld sparen

Eine Erhöhung der Raumtemperatur um ein Grad bedeutet ein Mehrverbrauch von 6% Heizenergie. In einem gut gedämmten Haus liegt die Raumlufttemperatur bei ca. 19°C. Vergleicht man dazu ein nicht oder schlecht gedämmtes Gebäude, so heißt das eine Energiekosteneinsparung von ca. 18 %.

Behaglichkeit = Gesundheit

Pilzsporen sind gesundheitsschädlich. Sie können Anlass zu Allergieerkrankungen der Atemwege sein. Bei direktem Kontakt und oraler Aufnahme von bestimmten Pilzarten können Magen- und Darminfektionen entstehen. Hässliche dunkle Flecken in Ecken, Kanten, oder in der Fläche sind erste Alarmzeichen: Die Wände sind feucht. An diesen Stellen wird Staub gebunden, ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, deren Sporen sich überall in der Luft befinden. Tauwasserbildung und die damit verbundene Durchfeuchtung der Wand kann dann entstehen, wenn der Feuchtegehalt der Raumluft zu hoch wird, z.B. wenn im Innenraum nicht ausreichend geheizt oder gelüftet wird. Meist sind jedoch Wärmebrücken wie etwa einbindende Decken und auskragende Balkone und ungedämmte Wände Auslöser für diese Gesundheitsbedrohung. Gerade bei ungedämmten Wänden, die in Ecken, Kanten und Laibungen sehr kühl werden, kommt es zur Unterschreitung der Taupunkttemperatur. Mit einer fachmännisch angebrachten, wirtschaftlich richtig dimensionierten Wärmedämmung kann das nicht passieren.

Weitere Tipps gibt die "Mannheimer ÖkoBaufibel".

Wir danken der regionalen Klimaschutzagentur KLIBA für die freundliche Überlassung dieses Energiespartipps (Link: www.kliba-heidelberg.de)

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Mannheimer Ökobaufibel

Die Broschüre mit praktischen Tipps und Förderhinweisen gibt es kostenlos im Umweltzentrum. Gegen Voreinsendung eines mit 1,44 EUR frankierten DIN A4-Briefumschlages wird sie auch zugeschickt.

Umweltzentrum
Käfertalerstraße 162
68167 Mannheim

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Mannheimer Wärmepass

Zugeschnitten auf Ihr Wohnhaus können Sie sich kostenfrei einen Wärmepass ausstellen lassen. Dies ist ein Service der Stadt Mannheim im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes. Füllen Sie den Fragebogen aus und mailen Sie ihn ans Umweltforum.

Fragebogen (Download 121 KB)

 

Umweltforum Mannheim • Käfertaler Str. 162 • 68167 Mannheim • Telefon: 0621/331774 • Telefax: 0621/36752 • E-Mail: info@umweltforum-mannheim.de