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Passiver Hitzeschutz - aktive Wirkung

 

Große Dachfenster, schlechte Gebäudedämmung, falsch geplante Wintergärten oder Südfassaden ohne Beschattung. Wenn der Sommer richtig heiß wird, werden solche Bausünden zur Qual. Auch in Altbauten kommt der Schutz vor der im Winter sonst gewünschten Sonneneinstrahlung in der Regel zu kurz. Die Raumtemperatur steigt oft auf tropisches Niveau. Was kann man tun?

Einfache Verschattungen vor bzw. an den Gebäudefassaden können schon ausreichen um die Temperatur innerhalb der Gebäude auf ein erträgliches Maß zu bringen. Hierbei muss es nicht nur das konventionelle Sonnenrollo über der Terrasse sein. Laubbäume die vor den Fenstern ihren Standort haben schützen das Gebäude im Sommer vor der Sonneneinstrahlung. Eine weitere Möglichkeit sind Kletterpflanzen, der "grüne Pelz" für die Fassade. Die Blätter beschatten im Sommer die Wände und verdunsten Wasser, das Kleinklima wird besser.

Wer mehr „grün“ haben möchte kann sich eine Dachbegrünung aufbauen lassen. Die Dachneigung ist hierbei der begrenzende Faktor. Dachneigungen von 5° – 15 ° sind optimal da hier keine baulichen Vorkehrungen gegen das Abrutschen des Substrates getroffen werden müssen. Aber auch Schrägdächer bis 45° Neigung sind durch Rutschsicherungen mit einer Dachbegrünung zu realisieren. Die Sonne kann ungeschützte Ziegeldächern im Sommer leicht auf bis zu 100°C aufheizen. Durch eine Dachbegrünung kann die Temperatur auf maximale 40°C ansteigen, je nach Höhe der Substratschicht und der Bepflanzung. Weitere Vorteile sind, das ansonsten versiegelte Flächen wieder der Natur zugeführt werden. Die bei starken Regenfällen überlasteten Abwasseranlagen werden durch die Rückhaltefunktion des begünten Daches entlastet und der Geldbeutel des Hausbesitzers wird ebenfalls geschont. Denn diese Dachflächen gelten als teilweise unversiegelte Fläche, was sich günstig auf die Abwassergebühr auswirkt. Weitere Tipps zur Dachbegrünung.

Ökologisch und Ökonomisch ist auch eine komplette Sanierung des Gebäudes sinnvoll. Durch die Wärmedämmung von Dach und Fassade sowei Wärmeschutzfenster können nicht nur die Heizkosten stark verringert werden. Auch der Schutz vor sommerliche Hitze wird verbessert. Hier geht es zu den Tipps für die Altbausanierung.

Hier geht es zu den Kühlgeräten.

 

Sascha Haska/Oliver Decken
August 2008

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Mannheimer Ökobaufibel

Die Broschüre mit praktischen Tipps und Förderhinweisen gibt es kostenlos im Umweltzentrum. Gegen Voreinsendung eines mit 1,44 EUR frankierten DIN A4-Briefumschlages wird sie auch zugeschickt.

Umweltzentrum
Käfertalerstraße 162
68167 Mannheim

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Mannheimer Wärmepass

Zugeschnitten auf Ihr Wohnhaus können Sie sich kostenfrei einen Wärmepass ausstellen lassen. Dies ist ein Service der Stadt Mannheim im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes. Füllen Sie den Fragebogen aus und mailen Sie ihn ans Umweltforum.

Fragebogen (Download 121 KB)

 

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